GIPFELBLICKE AUF DEUTSCHLAND
Die höchsten natürlichen Erhebungen in den Bundesländern  THÜRINGEN
Letzte Aktualisierung: 03.06.2019
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Geografie: Der   Große   Beerberg    ist   ein   Überbleibsel   eines   vor   über   250   Millionen   Jahren aktiven   Vulkans   und   mit   982,9   m   ü.   NHN   die   höchste   Erhebung   des   Thüringer Waldes   und Thüringens.                              Unsere Aufstiegsroute: Auf   der   Landstraße   L1129   von   Schmiedefeld   kommend   beginnt   der   Aufstieg an   einem   Rastplatz   noch   vor   dem   Parkplatz   Suhler   Ausspanne “.   Man   folgt etwa    1,0    km    dem    Rennsteig    bis    zu    seinem    höchsten    Punkt    auf    973    m (Plänckners-Aussicht). Von   dort   geht   es   ca.   300   m   einem   Pfad   folgend   bis   zum Holzdreibein   am   Gipfel   über   dem   Trigonometrischen   Messpunkt   am   Rande eines kleinen Hochmoores. Unsere Abstiegsroute: Wie Aufstieg. Anstrengung: Leichte Wanderung (T1). Ausrüstung: --- Gefahren: ---
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Blick auf den Großen Beerberg Das Holzdreibein markiert den höchsen Punkt Thüringens Der Weg zum Gipfel führt über den Rennsteig Trigonometrischer Punkt unter dem Holzdreibein Schneefreude im April Gipfelblick vom Großen Beerberg
© Erich Arndt
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Im Reisetagebuch geblättert (Donnerstag, 20.03.2014)                                         Justus oder Julius, das ist hier die Frage
Unsere    Gipfelpartie    zum    höchsten    Berg    im    Thüringer    Wald    mit seinen   alten   Wetterfichten   und   baumfreien   Moorflächen   startet   an   der Schmücker   Straße   (L1129)   relativ   hoch.   Mein   GPS   zeigt   915   m   an. Die   Wanderung   führt   entlang   des   Rennsteigs,   dabei   wird   der   höchste Punkt   (973   m)   des   etwa   170   km   langen   Kammweges   überschritten. Der   Rennsteig   führt   dann   weiter   zu   Plänckners Aussicht.   Den   Namen hat   der   höchstgelegene   und   einer   der   schönsten   Aussichtspunkte   am Rennsteig    vom    Erfinder “    der    Rennsteigwanderung,    Julius    von Plänckner,     erhalten.     Auf     einer     Tafel,     die     sich     unterhalb     der Aussichtskanzel befindet, ist folgende Inschrift zu lesen:  Justus von Plänckner, aus Gotha geb. 1791 gest. 1858 Dem Erforscher des Thüringer Waldgebirges gewidmet vom Rennsteig-Verein 1898 Die   Gedenktafel   hat   einen   kleinen   Fehler,   denn   Plänckner   hieß   mit
Vornamen   nicht   Justus,   sondern   Julius.   Der   Panoramablick   von   der Kanzel   geht   in   südliche   und   westliche   Richtung   in   den   von   hoch aufragenden   Porphyrhärtlingen   umgebenen   Suhler   Granitkessel   mit den   Ortsteilen   Goldlauter   und   Heidersbach,   dahinter   zeigen   sich   die Neubauten   von   Suhl   mit   dem   Ferienhotel   auf   dem   Ringberg   sowie   der gegenüberliegende    Domberg;    weiter    entfernt    sind    der    Dolmar    bei Meiningen,    die    Kuppen    der    Rhön    und    weiter    links    die    beiden Gleichberge   bei   Römhild   zu   erkennen.   Eine   Panoramatafel   gibt   den Besuchern bei der Fernsicht hilfreiche Erklärungen. Nach   dem   Fernsehen   pilgern   Brigitte   und   ich   entlang   eines   schmalen Pfades   zum   TP-Punkt   mit   einem   darüberstehenden   Holzdreibein.   Am Rande    eines    geschützten    Moor-Biotops    befindet    sich    der    höchste natürliche   Punkt   Thüringens   (983   m).   Auf   der   Hochfläche,   die   keine Aussicht   bietet,   liegt   noch   etwas   Schnee   von   gestern.   Ohne   den   Pfad zu verlassen, geht’s wie gekommen zurück zum „R“, dem Rennsteig.