GIPFELBLICKE AUF DEUTSCHLAND
Die höchsten natürlichen Erhebungen in den Bundesländern  NORDRHEIN-WESTFALEN
Letzte Aktualisierung: 03.06.2019
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Geografie: Der   Langenberg    im   Hochsauerlandkreis   in   Nordrhein-Westfalen   liegt   nahe   der Grenze   zum   Bundesland   Hessen.   Er   ist   mit   843,2 m ü.   NHN   der   höchste   Berg des   Rothaargebirges    und   –   außerhalb   des   Harzes   −   auch   des   nordwestlichen Teils von Deutschland.                              Unsere Aufstiegsroute: Vom    Waldparkplatz    oberhalb    des    Ortes    Niedersfeld    führt    ein    Fußweg    leicht ansteigend   zum   Rothaarsteig.   Dort   folgt   man   etwa   3,5   km   den   Hinweisschildern am Wegesrand bis zum Gipfel.  Unsere Abstiegsroute: Wie Aufstieg. Anstrengung: Leichte Wanderung (T1). Ausrüstung: Wanderausrüstung. Gefahren: --- Bemerkungen: (Einer Informationstafel am Wegrand entnommen) Die   Niedersfelder   Hochheide   ist   mit   fast   74   ha   die   größte   zusammenhängende Bergheide      Nordwestdeutschlands.      Sie      ist      das      Relikt      einer      uralten Kulturlandschaft,       die       durch       die       jahrhundertelange       Bewirtschaftung, beispielsweise    als    Viehweide,    entstanden    ist.    Im    Zusammenspiel    mit    der Nutzung   hat   sich   im   Laufe   der   Zeit   ein   sehr   sensibler   Lebensraum   entwickelt. Heute     bietet     diese     malerische     Landschaft     vielen,     oftmals     seltenen     und gefährdeten Tieren und Pflanzen eine letzte Zufluchtstätte.
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Gipfelschild auf dem Markierungsstein Das Gipfelkreuz wurde 2010 errichtet Wetter ist immer ... Wegweiser Rothaarsteig Auch diese Variante ist zu finden Man kann sich nicht verlaufen Gipfelblick vom Langenberg
© Erich Arndt
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Im Reisetagebuch geblättert (Freitag, 18.04.2014)                                         Unterwegs in einer uralten Kulturlandschaft
In    der    Nacht    hat    es    geregnet,    der    Himmel    ist    grau.    Nach    dem Frühstück   starten   wir   zur   letzten   Etappe   einer   langen Tour,   die   uns   zu meinem   französischen   Freund   René   Martin   und   seiner   Frau   Liliana in   das   südburgundische   Dorf   Salornay-sur-Guye   geführt   hatte.   Auf der   Rückreise   wurde   in   Thalfang,   im   Hunsrück   und   in   Köln   Quartier bezogen.   Zwischen   den   Stationen   ging   es   auf   Wanderschaft.   Brigitte und   ich   nahmen   den   Feldberg   (1.493   m)   in   Baden-Württemberg,   den Erbeskopf   (816   m)   in   Rheinland-Pfalz   und   den   Dollberg   (695   m)   im Saarland   unter   die   Sohlen.   Da   die   Rundreise   über   die   Be-Ne-Lux- Staaten   führte,   wurden   auch   deren   höchste   Erhebungen   aufgesucht. In   Luxemburg   war   es   der   Kneiff   (560   m),   in   Belgien   die   Anhöhe Signal   de   Botragne   (694   m)   und   in   den   Niederlanden   der   Vaalserberg (322   m).   In   Köln   verbrachten   wir   einen   ganzen   Tag,   spazierten   durch die   Altstadt   und   besuchten   die   Familie   Blaschke.   Nun   geht   es   ins Rothaargebirge   nach   Westfalen.   Der   843   m   hohe   Langenberg,   die höchste   Erhebung   Nordrhein-Westfalens   ist   das   Ziel.   Auf   der   Fahrt
gehen    heftige    Regenschauer    nieder.    Gegen    10:20    Uhr    ist    der Waldparkplatz   in   der   Nähe   des   Dorfes   Niedersfeld   erreicht.   Zu   Fuß geht   es   auf   dem   Rothaarsteig   durch   die   Niedersfelder   Hochheide weiter.     Die     große     Bergheide     ist     das     Relikt     einer     uralten Kulturlandschaft,   die   durch   die   jahrhundertelange   Bewirtschaftung entstanden   ist.   Im   Zusammenspiel   mit   der   Nutzung   hat   sich   hier   im Laufe   der   Zeit   ein   sehr   sensibler   Lebensraum   entwickelt.   Heute   bietet diese    malerische    Landschaft    seltenen    und    gefährdeten   Tieren    und Pflanzen    eine    Zufluchtstätte.     Nach    40    Minuten    mäßigen   Anstiegs sind   3,2   km   zurückgelegt,   der   unscheinbare   Gipfel   des   Langenbergs ist   erreicht .   Eine   Tafel,   ein   Gipfelstein   und   ein   Holzkreuz   markieren das    Höchste,    was    Nordrhein-Westfalen    zu    bieten    hat.    Nach    der Rückkehr   zum   Auto   übernimmt   Brigitte   das   Steuer   und   bringt   uns wohlbehalten   nach   Hause.   Um   16:10   Uhr   kommen   die   Reisenden   bei 7°C   und   Regen   in   Lindennaundorf   an.   Der   Kreis   unserer   Reise   hat sich nach 2.682 km geschlossen.