GIPFELBLICKE AUF DEUTSCHLAND
Die höchsten natürlichen Erhebungen in den Bundesländern  SACHSEN
Letzte Aktualisierung: 03.06.2019
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Geografie: Der    Fichtelberg     (1.214,6    m    ü.    NHN)    erhebt    sich    innerhalb    des    Mittleren Erzgebirges     im    Naturpark    Erzgebirge /Vogtland     rund    1,5 km    nördlich    der Staatsgrenze    zu    Tschechien.    Am    südlichen    Bergfuß    liegt    mit    dem    Kurort Oberwiesenthal   im   Pöhlbachtal   die   höchstgelegene   Stadt   Deutschlands.   Etwa 4 km   südsüdöstlich   erhebt   sich   mit   dem   tschechischen   Klinovec   (Keilberg; 1.244 m) die höchste Erhebung des Erzgebirges.                                    Unsere Aufstiegsroute: Von Oberwiesental Ortsausgang Parkplatz entlang der Zufahrtsstraße zum Gipfel. Unsere Abstiegsroute: Rundweg nach Oberwiesental. Anstrengung: Leichte Wanderung (T1). Ausrüstung: --- Gefahren: --- Bemerkungen: Auf      dem      Gipfel      des      Fichtelbergs      stehen      das      Fichtelberghaus      mit Aussichtsturm,    eine   Wetterwarte    und    eine    markante    Station    der    Königlich- Sächsischen Triangulation   von   1864,   mit   der Vermessungen   von   regionaler   und überregionaler   Bedeutung   durchgeführt   wurden.   Über   die   Ostflanke   des   Berges führt die Fichtelberg-Schwebebahn von Oberwiesenthal bis nahe an den Gipfel.
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Glück-Auf in Sachsen Blick auf den Fichtelberg Der Weg führt auf den Fichtelberg Fichtelberghaus Säule der Königlich-Sächsische Triangulation von 1864 Blick vom Fichtelberg auf Oberwiesental
© Erich Arndt
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Im Reisetagebuch geblättert (Freitag, 25.06.2010)                                         Erinnerungen an den höchsten Berg der DDR
Der   1.214,79   m   hohe   Fichtelberg,   der   seinen   Namen   nach   einem   zu früherer   Zeit   vorhandenen   natürlichen   Fichtenwaldbestand   erhielt, war   einst   der   höchste   Berg   der   DDR.   Er   befand   sich   im   Bezirk   Karl- Marx-Stadt. Heute ist er der höchste Berg des Freistaates Sachsen. Am   Freitag   nahm   ich   einen   Gleittag “   und   fuhr   mit   Brigitte   ins Erzgebirge.    Nach    einem    leichten   Aufstieg    hatten    wir    nach    einer knappen    Stunde    den    ehemaligen    Höchsten    der    untergegangenen DDR    erwandert.    Nachdem    die    Gipfelaufbauten    besichtigt    waren, ging      es      an      einer      Sommerskisprungschanze      vorbei      nach Oberwiesenthal    zurück.    Die    höchstgelegene    Stadt    Deutschlands (914    m    ü.    NHN)    hinterließ    den    Eindruck    eines    verschlafenen Dorfes.    Ein    Erlebnis,    das    ich    vor    vierzig    Jahren    am    Fichtelberg hatte,   kommt   in   Erinnerung:   Zum   Jahresabschluss   1970   tourten   die Seminargruppen      der      Sport-      und      Geografiestudenten      meines Studienjahres,   per   Eisenbahn   in   das   Erzgebirgsdorf Antonshöhe   zum
Wintersport.    Die    Sektion    Sportwissenschaft    hatte    im    Dorf    eine Herberge   angemietet. Auf   dem   Lehrplan   standen   die   Langlauftechnik, Wachskunde   sowie   der   Erwerb   von   Grundkenntnissen   des   alpinen Abfahrtslaufs.   Am   Hang   hinter   dem   Dorf   wurden   die   Elemente   der Abfahrtstechnik erlernt. Ein   Ausflug   zum   Fichtelberg   bildete   den   Höhepunkt   der   alpinen“   Ausbildung.   Mit   Freude   zeigte   ein   jeder   Student,   was   er   gelernt   hatte. Mit    der    ältesten    Luftseilbahn    Deutschlands    ging    es    hinauf.    Vom oberen   Teil   des   Berges,   der   sogenannten   Wellenschaukel,   setzte   ich zur   Schussfahrt   an.   Die   Geschwindigkeit   nahm   enorm   zu.   Ich   schoss über   die   Piste,   touchierte   einen   Skifahrer,   konnte   nicht   mehr   steuern, hielt   mich   nur   noch   angespannt   auf   den   Brettern.   Der   Fahrtwind   trieb die   Tränen   in   die   Augen.   Im   Tal   angekommen,   fiel   ich   erschöpft   in den   Schnee.   Der   Skifahrer,   den   ich   touchiert   hatte,   war   gefolgt   und hielt mir eine ordentliche Standpauke.